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News

Nachgefragt... mit Prof. Dr. Grażyna Jurewicz

Grażyna Jurewicz hat Jüdische Studien, Philosophie und Religionswissenschaft in Potsdam und Prag studiert und wurde mit einer Arbeit zum Thema „Moses Mendelssohn über die Bestimmung des Menschen. Eine deutsch-jüdische Begriffsgeschichte“ promoviert, die 2018 bei Wehrhahn, Hannover, erschienen ist. Seit Februar 2021 ist sie Juniorprofessorin für Jüdische Religions- und Kulturgeschichte Mittel- und Osteuropas (16.-20. Jahrhundert) am Institut für Jüdische Studien und Religionswissenschaft der Universität Potsdam. Neben Stationen in Düsseldorf, Mainz und Toronto war sie von 2012 bis 2021 Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Martin-Buber-Professur für Jüdische Religionsphilosophie an der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Zu ihren Forschungsschwerpunkten gehören Biographische Studien, Jüdische Religionsphilosophie, Haskala und Editionswissenschaften. Aktuell arbeitet sie an einem Projekt zu fremdbiographischem Schreiben in den aschkenasischen Kulturräumen und an einer Biographie des osteuropäisch-jüdischen Schriftstellers und Talmud-Übersetzers Jakob Fromer (1865-1938). 

23.07.2021

Nachgefragt... mit Dr. des. Mirjam Wilhelm

Mirjam Wilhelm hat Kunstgeschichte in Trier, Graz, London (UK) und Frankfurt am Main studiert. 2018 war sie Visiting Assistant in Research an der Yale University in New Haven (USA). Sie ist Alumna der Studienstiftung des Deutschen Volkes sowie des DFG-Graduiertenkollegs Selbst-Bildungen. Praktiken der Subjektivierung in historischer und interdisziplinärer Perspektive der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, an der sie 2020/21 ihre Promotion abgeschlossen hat. Seit 2021 ist sie als wissenschaftliche Projektmitarbeiterin am Wiener Wiesenthal Institut für Holocaust Studien (VWI) tätig. In Ihren Forschungen befasst sie sich mit Jüdischer Kunst der Moderne und NS-Verfolgung, Transnationalen Avantgarde-Studien und Kunstwissenschaftlichen Gender Studies. Im Juni und Juli 2021 ist sie Selma Stern PostDoc-Fellow am ZJS.

30.06.2021

Centrum Judaicum sucht Stellvertretung der Stiftungsdirektorin

Bewerbungsfrist verlängert bis 28. Juni 2021 Die Stiftung Neue Synagoge Berlin - Centrum Judaicum sucht zum 01. Februar 2022 eine Wissenschaftliche Mitarbeiterin/einen Wissenschaftlicher Mitarbeiter (m/w/d) zur Stellvertretung der Stiftungsdirektorin.

10.06.2021

Wir gratulieren Prof. Dr. Dr. h.c. Dan Diner zum 75.!

Am heutigen 20. Mai wird Prof. Dr. Dr. h.c. Dan Diner, Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirates des ZJS, 75 Jahre.

20.05.2021

Bewerbungsfrist für Joint Degree Masterstudium verlängert

Bewerbungsfrist verlängert bis zum 11.06.2021

20.05.2021

DFG öffnet Schwerpunktprogramm "Jüdisches Kulturerbe"

Der Senat der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) hat im März 2021 die Einrichtung des Schwerpunktprogramms „Jüdisches Kulturerbe“ (SPP 2357) beschlossen. Als Laufzeit sind sechs Jahre vorgesehen. Die DFG lädt zur Antragstellung für die erste dreijährige Förderperiode (2022–2024) ein.

18.05.2021

Nachgefragt... Prof. Dr. Sina Rauschenbach

Prof. Dr. Sina Rauschenbach hat Mathematik und Philosophie an der Freien Universität Berlin studiert und wurde in Philosophie promoviert. Nach Stationen in Saarbrücken, Halle und Konstanz wurde sie 2010 im Fach Geschichte habilitiert. 2008/09 war sie Fellow des Wissenschaftskollegs zu Berlin. Seit 2014 ist sie Professorin für Religionswissenschaft mit dem Schwerpunkt Jüdisches Denken an der Universität Potsdam. Ihr Buch Judentum für Christen. Vermittlung und Selbstbehauptung Menasseh ben Israels in den gelehrten Debatten des 17. Jahrhunderts (2012), wurde 2019 in einer englischen Übersetzung bei Lexington publiziert. Zuletzt erschien der Sammelband zur ZJS-Jahrestagung 2016 Sephardim and Ashkenazim. Jewish-Jewish Encounters in History and Literature (2021). Zu ihren Forschungsschwerpunkten zählen die jüdische und christliche Wissensgeschichte des Mittelalters und der Frühen Neuzeit; die sefardische Geschichte; die Geschichte von Juden in der Atlantischen Welt und den kolonialen Amerikas sowie christliche Hebraica. Im akademischen Jahr 2020/21 ist Sina Rauschenbach Sprecherin des ZJS, zudem verantwortet sie am Zentrum den Themenbereich Sefardische Perspektiven. Im Sommersemester 2021 findet die von ihr, Carsten Schapkow und Jonathan Hirsch konzipierte Ringvorlesung Beyond Ashkenaz: Sephardim and other Jews statt.

17.05.2021

UB Wien und LBI New York in aktuellem Release des Judaica-Portals

Release 3.7 des Judaica-Portals geht online

30.04.2021

Vorlesungsverzeichnis Jüdische Studien ist online

Das gemeinsame Vorlesungsverzeichnis Jüdische Studien mit den Lehrveranstaltungen der Träger und Partner des Selma Stern Zentrums ist online

07.04.2021

Nachgefragt... Dr. Beniamino Fortis

Beniamino Fortis ist Philosoph und Postdoktorand am Selma Stern Zentrum. Er hat in Venedig und Florenz studiert und wurde an der Universität Florenz mit einer Arbeit über „Das Ikonische und Anikonische als Paradigmen der zeitgenössischen Auffassung von Kunst und Ästhetik“ (2011, Iconico/Aniconico. Un percorso nell’estetica e nella filosofia dell’arte, Roma 2012) promoviert. In seinen Forschungen befasst er sich mit Fragen der Ästhetik, Bildwissenschaft und Jüdischem Denken insbesondere bei Franz Rosenzweig und Hermann Cohen. Am ZJS leitet er die Forschungsgruppe „Bilderverbot und Theorie der Kunst“. Zuletzt erschien seine Studie über Franz Rosenzweig: Tertium Datur. A Reading of Rosenzweig’s ‚New Thinking‘ (Peter Lang Verlag 2020).

06.04.2021

Nachgefragt... Prof. Dr. Susanne Zepp-Zwirner

Prof. Dr. Susanne Zepp-Zwirner ist seit 2011 Professorin für spanische, portugiesische und französische Literaturwissenschaft am Institut für Romanische Philologie der Freien Universität Berlin. Nach dem Studium der Romanistik, Allgemeinen Literaturwissenschaft und Neueren Deutschen Literaturgeschichte in Wuppertal promovierte sie 2002 an der Freie Universität Berlin in Romanischer Philologie / Komparatistik (2002) und wurde in Köln im Fach Romanistik/Literatur- und Kulturwissenschaft habilitiert (2009). Von 2003-2015 war sie Stellvertretende Direktorin des Simon Dubnow Instituts für jüdische Geschichte und Kultur an der Universität Leipzig. Sie ist Vorsitzende des Deutschen Hispanistenverbandes und Mitglied der Academy in Exile. Zu ihren Forschungsschwerpunkten gehören die globalen spanisch-, portugiesisch- und französischsprachigen Literaturen ebenso wie die jüdischen Literaturen. Ihre Habilitationsschrift Herkunft und Textkultur. Über jüdische Erfahrungswelten in romanischen Literaturen 1499-1627, Göttingen 2010 wurde mit dem Förderpreis „Geisteswissenschaften International – Preis zur Förderung der Übersetzung geisteswissenschaftlicher Literatur“ (2011) ausgezeichnet und erschien dann bei Stanford University Press. Zuletzt erschien ihr Beitrag: Brazilian Editions of Hebrew Poetry (1962– 1969): A Case Study from the Margins of Global Publishing and World Literatures, in: Gustavo Guerrero, Benjamin Loy, Gesine Müller: World Editors: Dynamics of Global Publishing and the Latin American Case between the Archive and the Digital Age, Berlin 2021, 141-154. Am ZJS ist Susanne Zepp-Zwirner stellvertretendes Mitglied im Direktorium und Mitbegründerin des Arbeitskreises Jüdische Literaturen Berlin-Brandenburg.

08.02.2021

Neuerscheinung: Wilhelm Herzberg's Jewish Family Papers (1968). Interdisciplinary Readings of a Forgotten Bestseller

Manja Herrmann (ed.), Wilhelm Herzberg’s Jewish Family Papers (1868): Interdisciplinary Readings of a Forgotten Bestseller, De Gruyter 2021.

19.01.2021

Nachgefragt... Dr. Jenny Hestermann

Dr. Jenny Hestermann ist im Wintersemester 2020/21 Gastprofessorin für Israel Studies des ZJS am Moses Mendelssohn Zentrum für europäisch-jüdische Studien. 2016 erschien im Campus-Verlag ihr Buch  Inszenierte Versöhnung: Reisediplomatie und die deutsch-israelischen Beziehungen von 1957 bis 1984 . Gerade neu erschienen ist ihr Beitrag im Sammelband  Israel-Studien. Geschichte – Methoden – Paradigmen . Derzeit forscht sie u.a. zu Niedergangsdiskursen im Europa des 20. Jahrhunderts und zur Geschichte israelisch-deutscher Wissenschaftskooperationen.

14.01.2021

Ringvorlesung 'Plage und Krankheit' im Deutschlandfunk. Interview mit Liliana Ruth Feierstein

Der Deutschlandfunk hat in seiner Sendereihe "Tag für Tag" unter dem Titel "Jüdische Perspektiven auf die Corona-Pandemie. Die doppelte Gefahr" ein Interview mit Liliana Ruth Feierstein geführt.

11.12.2020