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News

CfA: Ursula Lachnit-Fixson Stipendium 2023/24

Das Selma Stern Zentrum für Jüdische Studien Berlin-Brandenburg lädt zur Bewerbung ein: Ursula Lachnit-Fixson Stipendium 2023/24 Mithilfe der Ursula Lachnit-Fixson Stiftung schreibt das Selma Stern Zentrum ein Abschlussstipendium für (assoziierte) Doktorandinnen und Doktoranden des Zentrums aus. Die Förderung erstreckt sich über ein Jahr und dient der Fertigstellung der Dissertationsschrift. Deadline: 31. Oktober 2022

13.07.2022

!!! ABGESAGT !!! Ankündigung: Lecture Michael Zank an der FU

Der Vortrag muss krankheitsbedingt leider entfallen. In diesem Vortrag liest Michael Zank das letzte Buch des politischen Philosophen Leo Strauss (1899-1973), The Argument and the Action of Plato’s Laws, das den platonischen Spätdialog über „die Gesetze“ erläutert und weithin als der krönende Abschluss der Arbeiten von Strauss über das theologisch-politische Problem und die platonisch-politische Philosophie betrachtet wird, als Metakommentar über die Torah und insofern als Beitrag zum Problem „Philosophie und Gesetz“ als die dem Judentum angemessene Problemstellung. An der Auslegung des platonischen Dialogs lässt sich zeigen, inwiefern Strauss – wie bereits Maimonides – die Torah platonisch als „Gesetz“ versteht. Dienstag 19. Juli 2022, 16 Uhr Freie Universität Berlin Fabeckstr. 23-25 14195 Berlin Hörsaal -1.2009

05.07.2022

Selma Stern Lecture 2022

Zu Ehren seiner Namensgeberin hat das Selma Stern Zentrum für Jüdische Studien Berlin-Brandenburg mit der Selma Stern Lecture 2019 eine Vorlesungsreihe ins Leben gerufen, die sich insbesondere Themen der Entwicklung und Fortentwicklung der Wissenschaft des Judentums - ausgehend von der Haskala bis zu den Jüdischen Studien der Gegenwart - widmet.  Für die Selma Stern Lecture 2022 konnte Tali Nates, Gründerin und Leiterin des Johannesburg Holocaust & Genocide Centres, gewonnen werden. In ihrem Vortrag „Remembering the Holocaust and Genocide in Africa: the case study of the Johannesburg Holocaust & Genocide Centre“ wird Nates sich mit Fokus auf den nationalsozialistischen Holocaust und den Genozid in Rwanda im spezifischen Kontext Südafrikas auseindersetzen. Datum: 16. Juni 2022 Zeit: 19:00 Uhr  Ort: Mendelssohn-Remise, Jägerstr. 51, 10117 Berlin

15.05.2022

RV Jüdische Literaturen - online

Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass die einzelnen Vorträge der ZJS-Ringvorlesung "Jüdische Literaturen in den Sprachkulturen der Welt" (im SoSe 2022, jeweils Dienstags, 18.15-19.45h in Hörsaal 1b an der FU Berlin, Rostlaube) jeweils im Anschluss an die Veranstaltung jetzt auch online abrufbar sind.

14.05.2022

Siebtes Jahrbuch des Selma Stern Zentrums erschienen

Manja Herrmann (Hg.), Ida Richter (Hg.), Stefanie Schüler-Springorum (Hg.), Charlotte Weber (Hg.), Rettung als Konzept – Interdisziplinäre Lesarten, Hentrich & Hentrich, Berlin/Leipzig 2021.

09.02.2022

Eröffnung der Jahrestagung 2021 des Selma Stern Zentrums 'Convivencia in the Mediterranean'

Die Eröffnung wurde live auf unserem YouTube-Kanal übertragen und kann dort auch weiterhin angesehen werden.

19.11.2021

Selma Stern Zentrum für Jüdische Studien Berlin-Brandenburg nachhaltig gesichert

Trägerinstitutionen unterzeichnen Kooperationsvereinbarung

04.11.2021

Vladimir (Ze'ev) Khanin ist Gastprofessor für Israel Studies

Im Wintersemester 2021/22 übernimmt Dr. Vladimir (Ze'ev) Khanin die ZJS-Gastprofessur für Israel Studies am Moses Mendelssohn Zentrum für europäisch-jüdische Studien.

29.10.2021

"Nochems neue Namen" bei Schabat Schalom

NDR-Podcast mit Johannes Czakai

24.09.2021

Eröffnung der Ausstellung „Verfolgte Musiker im nationalsozialistischen Thüringen. Eine Spurensuche II“

Die Ausstellung „Verfolgte Musiker im nationalsozialistischen Thüringen. Eine Spurensuche II“ entstand im Rahmen des gleichnamigen Forschungsprojektes, das seit 2019 am Institut für Musikwissenschaft der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar und der Friedrich-Schiller-Universität Jena angesiedelt ist. Die Ausstellung wurde am Freitag, 10. September 2021 um 17:30 Uhr im Festsaal Fürstenhaus der Weimarer Musikhochschule eröffnet. Sie präsentiert in komprimierter Form Schicksale Thüringer Musiker*innen, welche während der nationalsozialistischen Diktatur ausgegrenzt, verfolgt, zum Exil gezwungen oder ermordet wurden.

15.09.2021

Europäisches Zentrum Jüdischer Gelehrsamkeit in Potsdam eröffnet

Im Beisein von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, dem Ministerpräsidenten des Landes Brandenburg, Dietmar Woidke, und dem Vorsitzenden des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dr. Josef Schuster, wurde an der Universität Potsdam das neue Europäische Zentrum Jüdischer Gelehrsamkeit eröffnet.

18.08.2021

Nachgefragt... mit Prof. Dr. Grażyna Jurewicz

Grażyna Jurewicz hat Jüdische Studien, Philosophie und Religionswissenschaft in Potsdam und Prag studiert und wurde mit einer Arbeit zum Thema „Moses Mendelssohn über die Bestimmung des Menschen. Eine deutsch-jüdische Begriffsgeschichte“ promoviert, die 2018 bei Wehrhahn, Hannover, erschienen ist. Seit Februar 2021 ist sie Juniorprofessorin für Jüdische Religions- und Kulturgeschichte Mittel- und Osteuropas (16.-20. Jahrhundert) am Institut für Jüdische Studien und Religionswissenschaft der Universität Potsdam. Neben Stationen in Düsseldorf, Mainz und Toronto war sie von 2012 bis 2021 Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Martin-Buber-Professur für Jüdische Religionsphilosophie an der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Zu ihren Forschungsschwerpunkten gehören Biographische Studien, Jüdische Religionsphilosophie, Haskala und Editionswissenschaften. Aktuell arbeitet sie an einem Projekt zu fremdbiographischem Schreiben in den aschkenasischen Kulturräumen und an einer Biographie des osteuropäisch-jüdischen Schriftstellers und Talmud-Übersetzers Jakob Fromer (1865-1938). 

23.07.2021

Nachgefragt... mit Dr. des. Mirjam Wilhelm

Mirjam Wilhelm hat Kunstgeschichte in Trier, Graz, London (UK) und Frankfurt am Main studiert. 2018 war sie Visiting Assistant in Research an der Yale University in New Haven (USA). Sie ist Alumna der Studienstiftung des Deutschen Volkes sowie des DFG-Graduiertenkollegs Selbst-Bildungen. Praktiken der Subjektivierung in historischer und interdisziplinärer Perspektive der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, an der sie 2020/21 ihre Promotion abgeschlossen hat. Seit 2021 ist sie als wissenschaftliche Projektmitarbeiterin am Wiener Wiesenthal Institut für Holocaust Studien (VWI) tätig. In Ihren Forschungen befasst sie sich mit Jüdischer Kunst der Moderne und NS-Verfolgung, Transnationalen Avantgarde-Studien und Kunstwissenschaftlichen Gender Studies. Im Juni und Juli 2021 ist sie Selma Stern PostDoc-Fellow am ZJS.

30.06.2021

Centrum Judaicum sucht Stellvertretung der Stiftungsdirektorin

Bewerbungsfrist verlängert bis 28. Juni 2021 Die Stiftung Neue Synagoge Berlin - Centrum Judaicum sucht zum 01. Februar 2022 eine Wissenschaftliche Mitarbeiterin/einen Wissenschaftlicher Mitarbeiter (m/w/d) zur Stellvertretung der Stiftungsdirektorin.

10.06.2021

Wir gratulieren Prof. Dr. Dr. h.c. Dan Diner zum 75.!

Am heutigen 20. Mai wird Prof. Dr. Dr. h.c. Dan Diner, Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirates des ZJS, 75 Jahre.

20.05.2021

Bewerbungsfrist für Joint Degree Masterstudium verlängert

Bewerbungsfrist verlängert bis zum 11.06.2021

20.05.2021

DFG öffnet Schwerpunktprogramm "Jüdisches Kulturerbe"

Der Senat der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) hat im März 2021 die Einrichtung des Schwerpunktprogramms „Jüdisches Kulturerbe“ (SPP 2357) beschlossen. Als Laufzeit sind sechs Jahre vorgesehen. Die DFG lädt zur Antragstellung für die erste dreijährige Förderperiode (2022–2024) ein.

18.05.2021

Nachgefragt... Prof. Dr. Sina Rauschenbach

Prof. Dr. Sina Rauschenbach hat Mathematik und Philosophie an der Freien Universität Berlin studiert und wurde in Philosophie promoviert. Nach Stationen in Saarbrücken, Halle und Konstanz wurde sie 2010 im Fach Geschichte habilitiert. 2008/09 war sie Fellow des Wissenschaftskollegs zu Berlin. Seit 2014 ist sie Professorin für Religionswissenschaft mit dem Schwerpunkt Jüdisches Denken an der Universität Potsdam. Ihr Buch Judentum für Christen. Vermittlung und Selbstbehauptung Menasseh ben Israels in den gelehrten Debatten des 17. Jahrhunderts (2012), wurde 2019 in einer englischen Übersetzung bei Lexington publiziert. Zuletzt erschien der Sammelband zur ZJS-Jahrestagung 2016 Sephardim and Ashkenazim. Jewish-Jewish Encounters in History and Literature (2021). Zu ihren Forschungsschwerpunkten zählen die jüdische und christliche Wissensgeschichte des Mittelalters und der Frühen Neuzeit; die sefardische Geschichte; die Geschichte von Juden in der Atlantischen Welt und den kolonialen Amerikas sowie christliche Hebraica. Im akademischen Jahr 2020/21 ist Sina Rauschenbach Sprecherin des ZJS, zudem verantwortet sie am Zentrum den Themenbereich Sefardische Perspektiven. Im Sommersemester 2021 findet die von ihr, Carsten Schapkow und Jonathan Hirsch konzipierte Ringvorlesung Beyond Ashkenaz: Sephardim and other Jews statt.

17.05.2021