"Festgehalten. Verschleppt aus Deutschland 1938-1945” Wanderausstellung des Projektes #LastSeen gestartet
Die Wanderausstellung „Festgehalten. Verschleppt aus Deutschland 1938–1945“, die am 19. Januar 2026 im BR-Funkhaus in München mit großer öffentlicher Resonanz eröffnet wurde, reist weiter an die nächsten ihrer allein 2026 noch geplanten acht Stationen; für 2027 laufen weitere Planungen.
News vom 24.02.2026
Die Wanderausstellung „Festgehalten. Verschleppt aus Deutschland 1938–1945“, die am 19. Januar 2026 im BR-Funkhaus in München mit großer öffentlicher Resonanz eröffnet wurde, reist weiter an die nächsten ihrer allein 2026 noch geplanten acht Stationen; für 2027 laufen weitere Planungen.
Die Ausstellung entstand im Rahmen des Projekts #LastSeen. Bilder der NS-Deportationen und rückt Fotografien von Deportationen aus dem Deutschen Reich zwischen 1938 und 1945 in den Mittelpunkt. Sie macht sichtbar, dass der Prozess der Entrechtung, Ausgrenzung und Verschleppung im öffentlichen Raum deutscher Städte begann. Die Fotografien zeigen Deportationen auf Straßen, Plätzen und Bahnhöfen vielfach vor den Augen zahlreicher Zuschauerinnen und Zuschauer. Damit richtet die Ausstellung den Blick nicht nur auf Verfolgte und Täter, sondern auch auf die Rolle der Umstehenden und das gesellschaftliche Umfeld. Wie in der Berichterstattung hervorgehoben wurde, betonte die Projektleiterin Alina Bothe, dass „ohne Deportationen kein Auschwitz“ möglich gewesen wäre.
Die nächste Station der Wanderausstellung findet vom 24. Februar bis 31.März 2026 in Rosenheim statt. Weitere Informationen zum Projekt sowie zum digitalen Bildatlas sind unter www.lastseen.org abrufbar.
