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Albrecht Spranger erhält Humboldt-Preis 2019

News vom 31.10.2019

Albrecht Spranger wurde am 04. November mit dem diesjährigen Humboldt-Preis in der Sonderkategorie „Judentum und Antisemitismus“ für seine Dissertation „Theodor Zlocisti – Die multiplen Zugehörigkeiten eines Zionisten“ ausgezeichnet. Seine Arbeit hat er im Dezember 2018 an der Philosophischen Fakultät der Humboldt-Universität mit summa cum laude verteidigt. Sie behandelt das Leben Theodor Zlocistis (1874-1943), der zu den ersten deutschen Zionisten gehörte und bereits Anfang der 1920er Jahre nach Palästina auswanderte. Dabei dient Zlocistis Biografie als Sonde, um den Widersprüchen und Eigenheiten des deutschen Zionismus jenseits teleologischer Linien nachzuspüren. Betreut wurde die Arbeit von Prof. Dr. Birgit Aschmann und Prof. Dr. Joachim Schlör.

Die Humboldt-Universität prämiert mit dem Humboldt-Preis jährlich herausragende Bachelor- und Masterarbeiten sowie Dissertationen. Für Arbeiten zum Thema „Judentum und Antisemitismus“ wird ein Sonderpreis vergeben.

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