Symposium: Die Sprachen der Erinnerung – Audiovisuelle Berichte von NS-Überlebenden und ihre Übersetzung

28.06.2019 | 14:00 - 18:30

Organisation: 
Prof. Dr. Kerstin Schoor (Europa-Universität Viadrina, Frankfurt/ Oder), Dr. Andrea Hammel (Aberystwyth University, Wales)
Veranstalter: 
Selma Stern Zentrum für Jüdische Studien Berlin-Brandenburg

Für die Vermittlung der NS-Geschichte sind die Berichte der Überlebenden zentral. Da immer weniger von ihnen direkt befragt werden können, werden schriftliche und zunehmend audiovisuelle Zeugnisse immer wichtiger. Dabei wird das Berichtete häufig als Übersetzung gelesen oder gehört – womit deren Gestaltung für den Vermittlungserfolg wesentlich wird. Wenn sich innerhalb der Holocaust Studies mit Überlebenden berichten auseinandergesetzt wird, steht häufig deren vermeintliche „Authentizität“ im Mittelpunkt. Diese wird jedoch durch die Übersetzung direkt in Frage gestellt. Trotzdem spielt das Thema Übersetzung in den breit geführten Debatten kaum eine Rolle. Das Symposium soll eine Plattform für den Austausch zwischen den Vertreter_innen unterschiedlicher Disziplinen sein, aber vor allem auch zwischen den sogenannten „Theoretiker_innen“ und „Praktiker_innen“, die mit den (übersetzten) Berichten von NS-Überlebenden arbeiten.

Anmeldung:
unter: a.michaeliskoenig@zentrumjuedische-studien.de

Zeit & Ort

28.06.2019 | 14:00 - 18:30

Selma Stern Zentrum für Jüdische Studien Berlin-Brandenburg, 10178 Berlin, Sophienstrasse 22a, Raum 1.01