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Die RAA Berlin sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine*n Pädagogische*n Mitarbeiter*in für den Schüler*innenclub am Jüdischen Gymnasium Moses Mendelssohn

News vom 21.09.2021

Die RAA Berlin trägt und unterstützt diskriminierungskritische Partizipationsprojekte in Schule und Schulumfeld und in der Kommune. Seit 1991 begleiten wir Schulentwicklungsprozesse und kommunale Entwicklungen, beraten Kita- und Schulpersonal sowie Eltern, Community- Organisationen und Ämter, entwickeln Materialien und führen Fortbildungen durch. Als gemeinnütziger Träger unterstützen wir alle am Bildungsprozess Beteiligten mit gezielten Angeboten. Dazu gehören u.a. diversitätsorientierte Organisationsentwicklung, bilinguale Sprachförderprogramme, kostenloser Nachhilfeunterricht, Jugendarbeit an Schule, Schulmediation, Elterngruppen und pädagogische Lernwerkstätten. Mit dem Jüdischen Gymnasium Moses Mendelssohn kooperiert die RAA Berlin seit 1994 durch den an der Schule eingerichteten RAA Schüler*innenclub. Hier verbringen Schüler*innen Pausen und Freistunden oder kommen am Nachmittag, um an gemeinsamen Projekten zu arbeiten, zu spielen oder auch nur zu „chillen“.

Ihre Aufgaben
Als Mitarbeiter*in im Club motivieren Sie Kinder und Jugendliche zur Übernahme von Verantwortung und begleiten sie bei der selbstständigen Organisation ihres Clublebens und weitergehender Aktivitäten in Schule und Gemeinwesen. In Teamarbeit konzipieren bzw. unterstützen Sie Projekte in den Themenfeldern Partizipation, Diversity Education und im Bereich des Sozialen Lernens. Die Kerntätigkeit liegt in der offenen Arbeit des Schüler*innenclub: Clubbetrieb, Aktive Pause, Kreativangebote, Leseecke, Gesellschaftsspiele, Gespräche etc. Diese ergänzt sich mit Gruppenangeboten im Rahmen von AG’n (z.B. Schüler*innenzeitung, Social Media, Clubrat, Garten, Kiosk) sowie durch Workshops im Klassenverband zum Sozialen Lernen und Medienbildung. Darüber hinaus koordinieren und steuern Sie das angegliederte freizeitpädagogische Austauschprojekt zwischen Jugendlichen mit und ohne Fluchterfahrung. Das Projekt wird seit 2016 vom Jugendamt finanziert und von einem freiberuflichen pädagogischen Team unterstützt.

Ihre Qualifikation
Sie haben einen Fach(hoch)schulabschluss auf pädagogischem Gebiet (Diplom-Sozialpädagoge*in, Erzieher*in) oder einen vergleichbaren Abschluss und nachweisliche Erfahrung in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Ihnen sind die gesetzlichen Grundlagen des KJHG und des Berliner Schulgesetzes vertraut. Sie verfügen über Kompetenzen für die Zusammenarbeit mit Kollegium, Eltern und Jugendlichen, Kommunikations- und Teamfähigkeit. Erwartet werden selbständige Arbeit in Kooperation mit Schulpersonal und dem RAA-Berlin Team sowie die Bereitschaft zur Fortbildung und Supervision. Erwünscht sind darüber hinaus:

  • Kenntnisse und Erfahrungen in der schulbezogenen Jugendarbeit, besonders in der Begleitung von partizipativer Jugendarbeit an der Schule und in der diversitätsorientierten und diskriminierungskritischen Pädagogik,
  • Erfahrung in der Kooperation und Netzwerkarbeit zwischen Schule und Jugendhilfe, mit Ämtern, Verwaltung, anderen Trägern etc.
  • Medienkompetenz und/ oder Bereitschaft zu Fortbildungen in Medienpädagogik

Wichtig ist uns die Vernetzung mit weiteren Projekten der RAA Berlin sowie besondere Sensibilität im Bereich diskriminierungskritischer Pädagogik. Um eine gute Basis dafür zu schaffen, finden regelmäßige Supervisionen statt, in denen die Möglichkeit besteht die eigene Arbeit diskriminierungskritisch zu reflektieren.

Konditionen und Kontakt
Es handelt sich um eine Teilzeitstelle mit ca.15 Stunden. Die Vergütung richtet sich nach der Qualifikation in Anlehnung an TVöD und das Aufgabengebiet.


Bewerbungen mit Arbeitszeugnissen und den üblichen Unterlagen sind an info@raa-berlin.de zu senden.


Uns ist es ein Anliegen auch jüdische Menschen, Schwarze Menschen, People of Color, Menschen
aus der romani-Community und Menschen mit Migrationsbiographien anzusprechen.

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